Rezept: Tofu-Hack

Ich liebe Hamburger! Nein! nein!, nicht diese komischen Klumpen aus Fleisch und gedünstetem Brot, die man in bekannten Fast-Food-Ketten bekommt. Nein, die Echten, die guten Hamburger, die vom Holzkohlegrill. Besonders im Sommer habe ich Stunden damit zugebracht den perfekten Burger zu basteln. Und jetzt soll das vorbei sein? Nein! Auch als Veganer muss man auf Hamburger nicht verzichten, doch was als Grundlage nehmen? Mit bekannten Bratling-Rezepten habe ich mich nicht zufriedengegeben und darum wollte ich eine, nein, DIE Alternative zum Rinderhack finden. Ich bin fündig geworden. Zunächst das Basisrezept und in den Tipps steht, wie man daraus gute Hamburger zaubert. Aber Don’t Panic, wenn der Sommer irgendwann nochmal kommt, wird es auch ein paar unterschiedliche Hamburger-Rezepte von meiner Seite geben.

Zutaten:

  • 2 Teile Tofu
  • 1 Teil Haferflocken
  • 1 Teil Paniermehl
  • evtl. Wasser
  • evtl. Ei-Alternative (s. u.)
  • Beliebige Gewürze (s. u.)

Zubereitung:

Den Tofu zerpflücken und mit Haferflocken und Paniermehl gut durchmischen. Bei sehr trockenem Tofu etwas Wasser hinzufügen. Die Menge Haferflocken und Paniermehl kann variieren. Ich gebe immer nach Gefühl dazu.
Gewürze einarbeiten und mind. zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
Zu verwenden wie Hackfleisch. Wenn eine gute Bindung erforderlich ist, eine Ei-Alternative in der Menge von einem Ei pro 150g Tofu zugeben.

Tipps:

  • Als Ei-Alternative zur Bindung kann man 4 EL Wasser mit 1 EL Soja- oder Maismehl verwenden.
  • Nach dem Ruhen im Kühlschrank kann es sein, dass die Masse recht trocken ist, besonders bei Ruhezeiten von mehr als 12 Stunden. Dann einfach ein wenig Wasser zugeben. Das bindet dann noch zusätzlich.
  • Ohne Bindemittel ist es beim Anbraten gut zu zerkleinern, mit Bindemittel kann man daraus gut Bratlinge, vegane Köttbullar, o. Ä. machen.
  • Als Gewürze eignen sich u. a. Gemüsebrühe, Paprika, Zwiebelgranulat, Knoblauchgranulat, Chiliflocken, Koriander, Pfeffer, Cayennepfeffer.
  • Wer daraus Hamburger machen will kann eine vegane BBQ-Sauce direkt untermischen und braucht dann u. U. kein zusätzliches Bindemittel mehr. Vegane BBQ-Sauce zu finden kann möglicherweise schwierig werden, die HP BBQ Sauce von Heinz ist lt. Herstellerangaben vegan; diese mag ich beispielsweise sehr gerne, aber es gibt sicher auch andere vegane Sorten.
  • Zum Grillen sollte noch ein wenig Öl mit eingearbeitet werden. Dazu könnte man dann ggf. auch zu Räuchertofu greifen, aber das habe ich noch nicht getestet.

Zubereitung (Kurzform):

  1. Tofu zerpflücken.
  2. Mit allen Zutaten vermengen.
  3. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Zu verwenden wie Hackfleisch.

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