Rezept: Tandoori-Tofu

Ich hab diesmal nicht viel zu sagen, außer: Dringend nachkochen, schmeckt fantastisch!

Zutaten (4 Portionen):

  • 400 g Tofu (fest)
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 Paprikaschoten (rot)
  • ca. 10 Champignons
  • ggf. Wasser

Für die Marinade:

  • 2 EL Öl (Raps-)
  • 2 EL Sojasauce (dunkle)
  • 1 EL Sojasauce (helle)
  • 2 EL Tandoori-Paste
  • 2 EL Zitronensaft

Für die Sauce:

  • 300 ml Sojamilch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Guarkernmehl
  • 1 TL Gemüsebrühe (Pulver)

Zubereitung:
Tofu in Streifen oder Würfel schneiden. Die Kantenlänge sollte etwa 1 cm betragen, damit er in der Pfanne nicht zerbröselt. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und den Tofu darin vorsichtig wenden, bis er komplett überzogen ist. So mindestens vier Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
Zwiebel fein würfeln und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Paprikaschoten beliebig schneiden und die Pilze vierteln bzw. achteln (je nach Größe).
Alle Zutaten für die Sauce in einem hohen Becher mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen. Das Ganze wird durch das Guarkernmehl innerhalb kürzester Zeit extrem fest (Guarkernmehl muss auf die Weise nicht gesiebt werden). Das soll so sein.
Nun den Wok stark aufheizen und dann den Tofu samt Marinade darin scharf anbraten. Dabei ruhig etwas Zeit geben. Ungefähr bei der Hälfte der Zeit Zwiebeln und Knoblauch zugeben. Zu Ende der Garzeit dann die Pilze. Diese sollen nur leicht mit angebraten werden.
Die Kokosmilch zugeben und kurz aufkochen lassen. Dann die Sauce (die wie gesagt noch recht fest sein dürfte) zugeben und mit einem Schneebesen solange vorsichtig einrühren, bis sich alle Klümpchen gelöst haben. (Wenn das nicht sofort klappt, das Ganze einfach etwas warm werden lassen.) Die Paprika zugeben und kurz köcheln lassen, bis sie gar aber noch bissfest ist. Wenn dabei die Sauce zu fest werden sollte, einfach etwas Wasser zugeben.

 

Tipps:

  • Als Beilage eignet sich am besten das indische Naan-Brot. Das ist aber leider oft nicht vegan und muss daher selbst gebacken werden. Alternativ geht auch sehr gut Reis. Es bleibt ohnehin eine Menge Sauce über. Wenn unerwartet Besuch kommt, kann man einfach noch 200 g Tofu mehr dazugeben.
  • Dass fettfreie Mayo der Traum kleiner Mädchen ist, muss ich leider revidieren. Sojamilch + Guarkernmehl ergibt etwas das so fest ist wie Mayonnaise. (Schmeckt aber nich. :-P)
  • Die feste Masse wird sich schon auflösen, auch wenn es zu Beginn sehr flockig aussieht. Keine Sorge. Besonders mit dem Schneebesen geht das recht gut. Damit aber nur oberflächlich rühren, um den Tofu nicht zu beschädigen.
  • Die Tandoori-Paste ist eine klassische Currypaste. Das Tandoori (Currygericht) ist weithin bekannt und wird mit Hähnchen zubereitet. Es ist wie für Indien typisch etwas schärfer.
  • In der Regel sollte das Tandoori die ideale Würzmischung haben. Wenn nicht mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.

Zubereitung (Kurzform):

  • Tofu in Marinade mindestens vier Stunden marinieren.
  • Gemüse vorbereiten.
  • Alle Zutaten für die Sauce im Becher mit dem Stabmixer durchmixen.
  • Tofu im heißen Wok scharf anbraten.
  • Zwiebeln und Knoblauch zugeben.
  • Gegen Ende Pilze kurz mit anbraten.
  • Mit Kokosmilch auffüllen und aufkochen lassen.
  • Sauce unterrühren und Paprika zugeben.
  • Köcheln lassen, ggf. mit Wasser etwas auffüllen.
  • Nach Bedarf mit Pfeffer und Salz abschmecken.
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