Rezept: Sahnekartoffeln

Rezept: Sahnekartoffeln

 

In den eisigen Ländern Skandinaviens ist der Körper sehr damit beschäftigt sich warm zu halten. Besonders während man einen großen Zweihänder schwingt und damit Mammuts jagt. Oder so ähnlich.
Jedenfalls braucht man in kalten Ländern viel Energie und so hat man die Sahnekartoffel erfunden. Das sind im Grunde nichts anderes als geschälte Kartoffeln, die in Sahne statt in Wasser gar gekocht werden. Die Sahne verliert dabei an Flüssigkeit und dickt ein. Eine ausgezeichnete Energiequelle im eisigen Norden. Besonders in Verbindung mit dem oft fetthaltigem Fleisch. Hier in Deutschland braucht man bei weitem nicht so viel Fett und daher habe ich versucht es mit etwas weniger Kalorien zu imitieren. Mit eher mäßigem Erfolg muss ich sagen. Aber richtig gewürzt schmecken sie dennoch.

 

Zutaten (4 Portionen):

  • 12 kl. Kartoffeln, geschälte
  • 1 kl. Zwiebel
  • 1-2 EL Margarine
  • Soja Cuisine (ca. 300–400 ml)
  • Pfeffer, weiß
  • Salz
  • Senf
  • Zucker
  • Zitronensaft
  • Mehl
  • evtl. Guarkernmehl

Zubereitung:

  1. Zwiebel anschwenken.
    Zwiebel schälen fein schneiden und in der Margarine bei mittlerer Hitze glasig werden lassen. Die Kartoffeln bereit stellen, größere Kartoffeln klein schneiden und gut waschen.
  2. Soja Cuisine.
    Die Soja Cuisine wie im anderen Rezept ansetzen. (Je mehr Öl, desto besser dickt sie später ein. (Zumindest in der Theorie. Aber ich bin nicht sicher ob man die Zähigkeit der gekochten Sahne überhaupt irgendwie durch bloßes Kochen nachahmen kann.))
    Die Cuisine weiterhin mit etwas Salz, Senf und Zucker würzen. So viel Zitronensaft zugeben, dass man eine ganz leicht säuerliche Note hat. Wer wenig Öl verwendet sollte an dieser Stelle mithilfe des Mixers ein wenig Guarkernmehl zugeben und kontinuierlich mixen bis die Konsistenz der frischer Kuhsahne ähnelt.
  3. Kartoffeln kochen.
    Die Kartoffeln zu den glasigen Zwiebeln geben und kurz darin wenden. Mit Soja Cuisine auffüllen bis die Kartoffeln beinahe bedeckt sind. Salzen und mindestens 20 Minuten kochen lassen (keinen Deckel verwenden). Gelegentlich behutsam etwas unterheben.
  4. Abschmecken, Abbinden.
    Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Etwas Wasser mit Mehl vermengen und zu den Kartoffeln geben. Unterheben und weiterköcheln lassen bis es bindet. Die Kartoffeln sollen nicht »schwimmen«, demnach ggf. bis zu 50 % der Sauce abnehmen.

Tipps:

  • Die Sauce die man abgenommen hat kann man aufheben oder so zum Essen zugeben. Das ist ein leidiger Umstand, bedingt dadurch, dass die Cuisine nicht ordentlich reduziert und eindickt.
  • Ich weiß aber auch nicht ob sich das ändert, wenn man die Cuisine mit hohem Fettanteil herstellt. Ich will es nicht ausschließen. Ich bin zwar nicht ängstlich wenn es um Fett geht, aber bis zu 40 % Rapsöl wollte ich dann doch nicht in die Cuisine kippen. Vielleicht probiere ich das nochmal…. Mit einer kleinen Menge.
  • Wenn die Kartoffeln zu Köttbullar serviert werden sollen (Rezept folgt hoffentlich nächste Woche) kann man statt oder neben Salz auch die Gewürzmischung »Piffi Alkrydda« verwenden. Die gibt einen typischen Geschmack. Hat man diese Mischung nicht zur Hand (ich lasse mir von meinen Eltern inzwischen immer Nachfüllbeutel mitbringen) kann man es mit ein wenig »Gyrosgewürz« versuchen.

Rezept angelehnt an dieses Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/27861006855693/Nordische-Sahnekartoffeln.html

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2 Gedanken zu “Rezept: Sahnekartoffeln

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