Rezept: Tarte au Chocolat

Backen ist so eine Sache. Ich bin kein großer Bäcker und habe immer so meine Schwierigkeiten. Außerdem haben mir die meisten Backwaren einfach zu viele leere Kalorien. Also Kalorien ohne ernährungsphysiologischen Nutzen. Aber ich verstehe, dass andere Leute gerne Kuchen und Torten essen und so will ich sehen, dass ich da für die Zukunft ein bisschen was machen kann. Heute habe ich auch mal genügend Abnehmer gefunden. Ich selbst habe mir nur ein kleines Stück gegönnt.
Übernommen von Chefkoch-User Seelenschein.

Schokoladentarte_1
Schokoladentarte mit Puderzucker und Kirschen für einen farblichen Kontrast.

Zutaten:

  • 200 g Alsan oder Margarine
  • 300 g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
  • 110 g Zucker
  • 6 TL Ei-Alternative
  • 12 EL Wasser
  • 1-2 Pck. Puddingpulver (Schokolade)
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Margarine und Schokolade schmelzen.
    In einem Topf bei geringer Hitze 200 g Margarine mit 200 g Schokolade schmelzen. Dabei ständig rühren und anschließend erkalten lassen. Die restliche Schokolade grob hacken.
    Pudding- und Backpulver mischen.
  2. Teig herstellen.
    Ei-Alternative und Wasser mit einem Handmixer gut schlagen, dann nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz und die Margarine-Schoko-Masse langsam hinzugeben. Die ganze Zeit sorgfältig durchschlagen.
    Zum Schluss einen Schaber nehmen und das Puddingpulver mit dem Backpulver, sowie die Schokoladensplitter unterziehen.
    Alles in eine gut eingefettete Springform geben und glattstreichen.
  3. Backen.
    Bei 175°C Ober-Unterhitze 20 bis 25 Minuten backen. Sie ist zu diesem Zeitpunkt außen mit einer härteren Schale, aber innen weich.
    Nach dem Backen komplett auskühlen lassen. Am besten gekühlt servieren, dann hat sie die richtige Festigkeit.

Tipps:

  • Alsan ist eine vegane Margarine die so fest ist wie Butter. Margarine bekommt man nur fest, wenn sie Transfette enthält, die gesundheitlich bedenklich sind. Ich persönlich verwende Alsan daher nur, wenn die Festigkeit unbedingt gebraucht wird.
  • Die Alternative ist normale Margarine zu verwenden. Das habe ich hier auch erfolgreich getan. Dazu dann 0,5 bis 1 weitere Packung Puddingpulver verwenden. Die Festigkeit der Tarte ist dann gut, wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommt.
  • Die Form sollte nicht zu groß sein, muss aber einen flachen Boden haben. Der Kuchen sollte nach dem Backen innen weich sein.
  • Die Tarte ist herb und sehr schokoladig bei nur wenig Süße. Man kann natürlich nach Geschmack Zuckermenge erhöhen, senken oder alternative Süßstoffe nutzen. Vegane Milchschokolade geht sicher auch sehr gut. Aber mir ist bittere Schokolade lieber.
  • Zur Dekoration kann ggf. ein Guss verwendet werden. Ich mag aber am liebsten etwas Puderzucker und ein paar Kirschen. Der Kontrast von schwarzer Tarte und weißem Puder mit einem Tupfer rot ist unschlagbar.
  • Ich kann auch bestätigen, dass niemand gemerkt hat und vermutlich niemand jemals merken wird, dass es sich um eine vegane Tarte handelt. ;-)
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14 Gedanken zu “Rezept: Tarte au Chocolat

  1. Wann weiß ich denn, ob der Kuchen fertig ist? Er war nach 25 Minuten immer noch so weich… Und jetzt ist er megahart :-(

    • Oh, das tut mir sehr leid. Ich werde es gleich mal im Rezept anmerken: Die Tarte bleibt weich. Wünschenswert ist nach dem Backen eine zarte „Kruste“ mit einem weichem Kern. Auch eine konventionelle Tarte ist recht weich (wenn auch nicht so weich wie diese hier). Nach dem Abkühlen und besonders aus dem Kühlschrank ist sie fest genug zum Essen.

      Schade, dass es nichts geworden ist, aber lass dich nicht entmutigen. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt. Deine Tarte ist vermutlich verbrannt, was man leider bei der Schokoladenfarbe schwer erkennt. Nimm die Tarte spätestens dann aus dem Ofen, wenn der obere äußere Rand anängt zu verbrennen. Rühr sie dann nicht an und stell sie in den Kühlschrank, sobald sie auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Das sollte funktionieren.

      • Cool, danke für die Antwort! Ich werde es gleich morgen nochmal versuchen :-) Ich liebe Schokoladentarte und hatte bisher kein veganes Rezept…..

  2. Hallo! Danke für das leckere rezept! Eine frage habe ich noch :-) und zwar: kann ich als ei-ersatz auch sojamehl verwenden?

    • Hallo Lila,

      danke für deinen Kommentar.
      Aber klar, einfach 1EL Sojamehl auf 3-4EL Wasser, verrühren und hinein geben. Das ist ebenfalls eine bindende Alternative zu Ei. Das funktioniert übrigens genauso mit Wizenmehl, Maismehl, Kartoffelstärke, etc. Viel Erfolg.

      • Danke dir ganz herzlich!!! Dann kann ja nichts mehr schief gehen :-)
        LG :-)

      • Wenn du abenteuerlich sein willst und Bananen magst kannst du natürlich auch eine sehr reife zermatschte Banane rein geben.

        In jedem Fall solltest du – wie ich gerade dran denke – etwas mehr Backpulcher nehmen, damit du mehr Triebmittel hast. In der von mir verlinkten Ei-Alternative ist schon Backpulver zusätzlich drin, daher ist hier im Rezept selbst nur 1/2 TL angegeben.

        Gutes Gelingen dann.

  3. Ah, danke für den Tipp mit dem Backpulver! Das hätte ich wohl vergessen :-/ Ich werde berichten, wie es gelungen ist.
    Bananen sind an sich lecker, aber im Kuchen mag ich sie nicht so gerne.
    LG

    • Hallo!
      Nun habe ich die Tarte gebacken und das Sojamehl als Bindung genutzt. Das Tezept von Seelenschein bei Chefkoch habe ich auch schon öfter gemacht, aber ich erinnere mich nicht mehr, ob ich da jemals eine Kruste bekomnen habe. Jedenfalls habe ich das Rezept doppelt genommen, damit ich zwei Kuchen habe. Irgendwie habevich bei beiden nur in der Mitte eine Kruste-der Rest hat im Ofen quasi gekocht und nicht mehr krustig geworden. Der Rand wurde eher sehr dunkel und fest. Ich habe den Ofen vorgeheizt – war das der Fehler? Sonst habe ich mich komplett an das Rezept gehalten.
      LG

      • Ohje, schade, dass es nicht so richtig geklappt hat. Leider kann ich nicht sagen woran das gelegen haben könnte. Ich habe dieses Problem nicht gehabt. Ich werde die Tarte zu Silvester einfach noch einmal machen und schauen was sich ergibt. Allerdings ohne Sojamehl, weil ich versuche möglichst wenig Soja zu verzehren.
        Wie dem auch sei, das Vorheizen dürfte kein Fehler sein, eher die Backzeit, die vielleicht zu kurz war. Ansonsten weiß ich auch nicht, was da schief gelaufen sein könnte, wenn du wirklich alles richtig gemacht hast.

  4. Nachtrag: beim Abkühlen hat sich das Fett (Alsan) vom Rest getrennt, wobei es schon beim backen auch aus der Form gelaufen ist. :–/ geschmacklich war es aber sehr lecker! :-)

    • Na immerhin hat sie geschmeckt. :D
      Ich weiß nicht, warum das mit Alsan nicht geklappt hat, würde diese Margarine persönlich aber auch nicht empfehlen. Schmeckt zwar wie Butter, was ja vielleicht das ist, was man will, aber sie enthält eine Unmenge Transfette, also gehärtete Pflanzenfette (damit sie ein Klotz wird), diese sind nicht gerade gesund um es mal milde auszudrücken.

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