DIY: Textilerfrischer

Als Student braucht man nur zwei Freunde (natürlich sind mehr immer gut, aber man braucht nur zwei) und eine Lerngruppe (ernsthaft: wenn ihr das Studium abschließen wollt, sucht euch ne Lerngruppe). Die zwei Freunde sind: TK-Pizza und Textilerfrischer. Beides macht man sich natürlich selbst. Oder nicht?

Nun ja, ich hätte damit nicht gerechnet, aber man kann Textilerfrischer tatsächlich selber machen. Und das ist nicht nur so simpel wie einen Backofen vorheizen, sondern auch so billig wie… mir fällt kein jugendfreies Beispiel ein.

Zutaten:

  • 500 ml Wasser (lauwarm, ggf. destilliert)
  • 1 Kappe Weichspüler
  • optional: 1 Kappe Hygienespüler

Herstellung:

Weichspüler und evtl. Hygienespüler in eine 500 ml Sprühflasche geben. Mit lauwarmem Wasser auffüllen. Gut schütteln. Zu verwenden wie jeder handelsübliche Textilerfrischer.

Tipps:

  • Wenn euer Wasser sehr hart ist, wäre es klug das Wasser vorher zu destillieren oder destilliertes Wasser zu kaufen.
  • Wenn ihr studiert und es an eurer Uni eine Fakultät Biologie bzw. Chemie gibt: geht mal da hin, dort sollte es ein Wasserdestilliergerät geben. Dann einfach mal lieb fragen.
  • Bei dem Weichspüler natürlich immer der eigenen Nase nach.
  • Hygienespüler könnt ihr zusätzlich hinzugeben falls ihr zusätzlich eine antibakterielle Wirkung wünscht. Aber das sollte in der Regel nicht nötig sein. Wenn doch, dann wäre evtl. eh eine Tiefeinreinigung angesagt.
  • Es trocknet etwas langsamer als gewöhnlicher Textilerfrischer, aber die Wirkung ist identisch. Außerdem habt ihr viel mehr Auswahl an Gerüchen.
  • Es ist unfassbar wie gut das funktioniert. Und das für nur ein paar Cent. Eine Flasche des Marktführers ist ja relativ teuer und auch ziemlich schnell leer. Mit dem Zeug steht man nicht so schnell ohne da, wenn man Samstag Abends merkt, dass nichts mehr da ist.
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4 Gedanken zu “DIY: Textilerfrischer

    • Sowas wie Febreze halt. Man sprüht es auf Textilien, die sich nicht so leicht reinigen/waschen lassen, wie Sofas, Teppiche oder Matratzen.
      Ist so wie früher, als sich die reichen Leute einfach mit ganz viel Parfüm eingesprüht haben statt sich zu waschen. Nur eben mit Textilien.

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