Rezept: Naan

Wie bereits beim syrischem Flachbrot erwähnt gibt es wenig geheimnisvolles an Weißbroten dieser Art. Das große Geheimnis liegt in der Tat in der Zubereitung. So unterscheidet sich auch Naan nicht sonderlich von anderen Broten dieser Art. Mit diesem Rezept möchte ich euch zeigen, wie ihr ein super leckeres Naan ganz einfach zuhause in der Pfanne backen könnt, dann braucht ihr keinen Pizzastein und keinen Tandoori-Ofen anfeuern. ;)

Zutaten:

  • 120 ml Wasser, lauwarm
  • 200-250g Mehl, Typ 505
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Sojamilch
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Vorteig.
    Zucker und Trockenhefe in lauwarmem Wasser auflösen und 10 Minuten gehen lassen.
  2. Teig Kneten und gehen lassen.
    Sojamilch, Salz, Öl und Mehl zugeben und einige Minuten zu einem glatten Teig kneten. Die Menge Mehl variiert je nach Qualität des Mehls, Luftfeuchtigkeit, etc.
    Eine Schale mit hitzebeständigem Öl einstreichen und den Teig darin mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Teig teilen und abermals gehen lassen.
    Den Teig eine halbe Minute Kneten und in Tischtennisball große Stücke teilen und rollen. Diese auf einem Stück Backpapier gleichmäßig verteilen, mit einem Handtuch abdecken und abermals gehen lassen. Die Bälle sollen sich in der Größe verdoppeln, das dauert etwa 30-60 Minuten, je nach Raumtemperatur.
  4. Ausbacken.
    Eine beschichtete, hitzebeständige Pfanne mit hitzebeständigem Öl einstreichen und auf höchster Stufe erhitzen. Die Teigbälle zu einem flachem Teig zusammen drücken (0,2 bis max. 0,5 cm dick) und in der Pfanne von jeder Seite ca. 2 Minuten lang ausbacken. Dabei die Pfanne immer gut geölt halten.

Tipps:

  • Der Grund, weshalb wir den Teig in einer öligen Schüssel gehen lassen, statt in einer bemehlten ist, dass wir kein Mehl am Teig kleben haben wollen, wenn wir ihn in die Pfanne geben. Das Mehl würde sonst rasch in der Pfanne verbrennen. Daher hier nicht auf Öl verzichten, das wäre am falschen Ende gespart.
  • Wer hingegen wirklich Kalorien einsparen möchte kann das tun und das Öl weglassen und das Naan auf einem Pizzastein (einseitig) wenige Minuten ausbacken. Das Ergebnis wird dabei sogar besser, es ist aber schwieriger den richtigen Moment abzupassen.
  • Naan ist erheblich dicker und »fluffiger« als das syrische Flachbrot.
  • Naan wird häufig auch mit Joghurt zubereitet um es noch etwas lockerer werden zu lassen. Wer Sojajoghurt da hat kann durchaus ein wenig davon dazu geben.
  • Im Grunde kann man aber jedes Brot locker werden lassen, wenn man der Hefe genug Zeit gibt. Soll das Naan noch lockerer werden einfach nach dem Ausrollen abermals kurz gehen lassen.
  • Wie bei jedem Hefeteig ist es wichtig, dass die Backstube warm ist, sonst geht die Hefe nicht richtig. Wenn ihr keinen warmen Ort zum gehen habt, heizt den Backofen auf 30-40°C auf und lasst euren Teig darin gehen.
  • Das Naan schmeckt zu fast allen indischen Gerichten oder auch einfach nur so. Es muss aber sofort nach dem Backen verzehrt werden, sonst wird es gummiartig und später hart.
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