Rezept: Rogani Kumbh

Rogani Kumbh ist ein indisches Gericht mit Pilzen. Hier habe ich Champignons verwendet, man kann aber auch andere Pilzarten einsetzen. Rogani kommt von der roten Farbe der Sauce, die euch jedoch nicht täuschen sollte. Die Rotfärbung kommt von den Tomaten und insgesamt ist das Gericht aufgrund des Joghurtanteils eines der milderen der indischen Küche.

Zutaten (2-3 Portionen):

  • 500g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • ½ Dose Tomaten
  • 2 Peperoni, grün
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen Ingwer
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Cumin
  • ½ TL Kurkuma
  • ½ TL Asafoitida
  • 1 TL Garam Masala
  • 4 EL Sojajoghurt, natur
  • Chilipulver (optional)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Vorbereitungen.
    Champignons je nach Größe halbieren bzw. vierteln. Zwiebel fein würfeln. Peperoni der Länge nach aufschneiden und entkernen. Knoblauch und Ingwer schälen, Sojajoghurt glatt rühren.
    Aus Tomaten, Peperoni, Knoblauch und Ingwer mit dem Stabmixer eine Masala herstellen.
  2. Masala köcheln.
    Etwas Öl im Wok erhitzen und Zwiebeln darin glasig werden lassen. Koriander, Cumin, Kurkuma und Asafoitida darüber geben, kurz anrösten. Masala zugeben und gut verrühren. Solange köcheln lassen, bis sich die Masala vom Öl zu trennen beginnt.
  3. Pilze garen.
    Pilze zur Masala geben und die Pilze ca. 15 Minuten darin garen.
    Vom Feuer nehmen und Sojajoghurt und Garam Masala hinein rühren bis eine einheitliche Sauce entsteht. Nach Belieben salzen und Chilipulver zugeben.

Tipps:

  • Pilze sollten vor dem Verzehr in größeren Mengen mindestens 15 Minuten gegart werden, da sie Chitin enthalten. Chitin ist ein Stoff, der bei Insekten das Exoskelett bildet. Er ist als Ballaststoff unverdaulich und dafür verantwortlich, dass nach dem Genuss großer Mengen Pilze Magenbeschwerden auftreten können. Kümmel und Kreuzkümmel (Cumin) kommen daher in fast allen Pilzrezepten vor, beides hilft nämlich unserem Verdauungsapparat.
  • Der Joghurt nimmt die Schärfe stark raus. Wer ein scharfes Gericht sucht muss hier also stark nachwürzen oder wird enttäuscht.
  • Den Ingwer klein zu bekommen kann unter Umständen schwierig sein, je nach Stabmixer. Im Zweifelsfall in kleinere Stückchen schneiden oder reiben.
  • Zu diesem Gericht passt Naan hervorragend und ich empfehle dringend welches zu backen. Ansonsten natürlich wie immer auch Reis.
  • Ebenfalls gut kann man Kartoffeln und anderes Gemüse mit in das Gericht geben um etwas Abwechslung und Farbe rein zu bringen. Perfekt wenn man Reste verwerten möchte.
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