(Grund-)Rezept: American (Banana/Blueberry) Pancakes

Hallo, liebe Leser meines Blogs. Leider war ich aus Krankheitsgründen nicht in der Lage, den für heute versprochenen Beitrag über intermittierendes Fasten fertigzustellen. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. :‘-[
Als Ersatz biete ich euch hier mein Spezialrezept für American Pankakes in den Geschmacksrichtungen Natur, Banane und Blaubeere an. Das Rezept hab ich lange Zeit nicht rausgerückt, darum hoffe ich, dass es euch milde stimmt, dass ich das jetzt tue. :D

Die Pancakes sind sehr fluffig, weich und super lecker. Ein tolles, süßes Frühstück für Sonntag Morgen, also am besten schnell noch alle Zutaten zusammenkaufen und morgen früh direkt ausprobieren.

Banana-Pancakes_1
Hier: Banana-Pancakes. Dick, fluffig und lecker. =)

Zutaten (ca. 2 Portionen):

  • 80g Mehl, Typ 505
  • 100ml Sojamilch
  • 1 TL Apfelweinessig (ersatzweise anderer Weißweinessig)
  • optional: 3-4 EL Sojajoghurt
  • 1,5 EL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Backsoda
  • optional: 1,5 – 2 Bananen
  • optional: Blau- od. Heidelbeeren, frische
  • 2 Ei-Alternative (nur das Pulver, nur für die Natur- und Heidelbeer-Pancakes)
  • 1 Priese Salz
  • Sirup

Zubereitung:

  1. Die feuchten Zutaten.
    Sojamilch und Essig miteinander kurz verrühren und ein paar Minuten stehen lassen. Daraus entsteht Buttersojamilch. Derweil die Bananen (für die Variante mit Bananengeschmack) in der Rührschüssel mit einer Gabel zerdrücken. Ein paar Stücke dürfen übrigbleiben.
    Für extra fluffige Pancakes Sojajoghurt in die Buttermilch geben. Darin noch das Pulver für die Ei-Alternative anrühren, wenn ihr keine Banana Pancakes macht.
    Nun alles in die Rührschüssel geben. Wenn ihr Banana Pancakes macht noch gut mit der Banane verrühren.
  2. Die staubigen Zutaten.
    Mehl, Zucker, Backpulver, Kaiser Natron und Salz in einer extra Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Klumpiges Mehl vorher sieben, ist aber nicht unbedingt notwendig.
  3. Teig anrühren.
    Die Staubigen Zutaten nach und nach in die feuchten Zutaten rühren. Sobald alles zusammen ist noch ganz kurz mit dem Schneebesen rühren und es gut sein lassen. (Siehe Tipps.)
    Den Teig nach Möglichkeit 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  4. Pancakes ausbacken.
    Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze bringen und mit einem Pinsel sehr wenig Margarine verreiben.
    Ein EL ist etwa ein Pancake. Also einen EL pro Pancake in die Pfanne geben und nicht mehr antasten (nicht flach drücken o.Ä.!). Nach etwa 2,5 bis 3 Minuten wenden und nochmal 2,5 bis 3 Minuten backen. Dann auf einem Teller auftürmen.
    Für die Blueberry Pancakes gilt das gleiche, aber man streut noch einige Blaubeeren auf die Oberseite der Pancakes, gleich nachdem sie in der Pfanne sind (und vor dem ersten Wenden).

Tipps:

  • Viele Leute rühren ihren Teig viel zu lange, dadurch rühren sie die Gase (durch Backpulver und Natron) wieder aus dem Teig heraus. Kleinere Mehlklumpen merkt man später überhaupt nicht, da ist es besser sie drin zu lassen, als die Gase aus dem Teig zu rühren.
  • Im Kühlschrank entwickeln sich noch mehr Gase im Teig, die nicht so schnell entweichen können. Man kann dann später richtig sehen und fühlen, wie luftig der Teig ist. Dadurch werden die Pancakes fluffig und super lecker.
  • Die Pancaces in der Pfanne flach zu drücken ist ein weiterer Fehler, der recht verbreitet ist. Einfach verlaufen lassen, die Pancakes sollen etwas dicker sein.
  • Der Teig soll nicht zu flüssig sein, sondern eher zähflüssig.
  • Das coole an den Banana Pancakes ist, dass sie ganz ohne Ei-Alternative auskommen. Die Bananen haben genug Bindewirkung.
  • Traditionell werden die Pancakes auf einem Teller aufgestapelt und von oben so mit Sirup übergossen, dass sich unten ein kleiner See bildet. Dann piekt man dieGabel an einer Seite ganz durch, schneidet mit dem Messer das Stück ab und legt die flache Seite kurz unten in den See, sodass alle Lagen Sirup abbekommen.
    Was ihr auf keinen Fall wollt sind durchtränkte, matschige Pancakes. Also den Sirup erst kurz vor dem Servieren drüber geben.
  • Natürlich verwendet man traditionell nur Ahornsirup. Aber auch alle anderen Siruparten sind möglich und auch Marmelade oder Schokocreme gehen gut.
  • Auch ein kleines Stück Margarine oder ein Löffel Sojajoghurt oben drauf schmecken ganz hervorragend.
  • Andere Geschmacksalternativen sind auch möglich. Beispielsweise mit Erdbeeren, oder etwas Zitronen- oder Apfelschale im Teig. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  • Der größte Pancake aller Zeiten wurde 1994 gebacken. Er hatte einen Durchmesser von 15m und etwa zwei Millionen Kalorien. Und ihr dachtet die Pancakes in eurer Pfanne wären nichts für Kalorienbewusste. :p
  • Der Fastnachtsdienstag heißt in Frankreich »Mardi Gras« (Fetter Dienstag) und in englischsprachigen Ländern Shrove Tuesday oder Pancake Day. Als letzter Tag vor der Fastenzeit haut man sich an diesem Tag die Wampe voll mit Pancakes. In Großbritanien allein werden an diesem Tag 52 Millionen Eier verwendet.
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4 Gedanken zu “(Grund-)Rezept: American (Banana/Blueberry) Pancakes

  1. Und ich werde mir bald Buchweizenpancakes machen, mal sehen, ob diese auch nach diesem Rezept hier funktionieren.

    „Aus Krankheitsgründen“ – muss ich mir Sorgen machen ? Bei mir geht immer ordentlich was weiter, aus Krankheitsgründen :)

      • Dem kann ich leider nicht zustimmen, mein Mitbewohner ist da ziemlich taff. Er hat mich unlängst angesteckt, demnach bin ich jetzt verkühlt. Und wenn’s mir dreckig geht, sage ich dauernd Sachen wie „Jetzt hilft nur noch eine Notschlachtung …“ oder „Sag meiner Mutter, dass ich sie liebe …“.

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