Grundrezept: Salatdressing »Essig-Öl«

Salatdressing zu machen ist simpel. Viele Menschen haben damit jedoch Probleme und essen dann lieber gar keinen Salat. Das finde ich sehr schade, denn die Grundlage eines jeden guten Salatdressings muss keine Wissenschaft sein und man muss auch nicht eine halbe Stunde lang arbeiten um so ein Dressing zusammen zu kippen. Sicherlich gibt es tolle Dressings in unterschiedlichsten Varianten mit unzähligen Kräutern und Gewürzen. Sicherlich, aber es geht auch einfach: Drei Teile Öl + 1 Teil Säure.

Zutaten (für einen großen Salat):

  • 3 EL natives Olivenöl extra vergine
  • 1 EL Säure (siehe Tipps)
  • Pfeffer
  • Kräuter nach Belieben
  • Optionale Zutaten (siehe Tipps)

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in ein Einmachglas geben.
  2. Zuschrauben.
  3. Kräftig schütteln.
  4. Über den Salat geben und mit gespreizten Fingern unterheben.

Tipps:

  • Hier sollte natürlich nicht am Öl gespart werden. Ein gutes Olivenöl ist pflicht.
  • Als Säure eignet sich alles was säure enthält, zum Beispiel Aceto Balsamico, Balsamico Bianco, Zitronensaft, sogar der Saft anderer Zitrusfrüchte ist möglich und bringt Abwechslung rein.
  • Als Kräuter kämmen in Betracht: Dill, Schnittlauch, Oregano, Thymian, Salbei, Basilikum, usw.
  • Optionale Zutaten könnten Dinge wie Senf (besonders zu Aceto Balsamico) oder Joghurt sein, die alles etwas cremiger machen. Dabei dann sparsam sein, ein halber TL Senf reicht hier schon aus.
  • Das Salatdressing wie hier angegeben ist also sehr vielseitig und kann tausendfach variiert werden. Scheut euch nicht ein wenig zu experimentieren, man kann hier wirklich kaum etwas falsch machen, es sei denn man gibt Salz dazu.
  • Übrigens hilt ein ölhaltiges Dressing dabei einige wertvolle Inhaltsstoffe des Salates zu resorbieren. Das Vitamin A aus Karotten beispielsweise ist fettlöslich und kann ohne etwas Fett (also zB Öl) gar nicht vom Körper aufgenommen werden. Darum sollte jeder Salat immer auch, zumindest ein wenig, mit Öl angemacht werden. Ihr wollt ja auch nicht ohne… Okay mir fällt kein dummer Scherz mit angemacht werden ein. :D
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5 Gedanken zu “Grundrezept: Salatdressing »Essig-Öl«

  1. Möchtest du eigentlich, dass ich dich auf Rechtschreibfehler in deinen Artikeln hinweise ? Letzter Punkt bei den Tipps „hilft“, nicht „hilt“ ^^

    Na mit dir esse ich sicher keinen Salat, so viel Öl wie in deine Dressing ist. Salat enthält genug Fett um Vitamine aufnehmen zu können. Sogar Karotten selbst kann man einfach so essen und man nimmt ihr Vitamin A auf.
    Mir kommt es so vor, als würden sich die Leute nur einreden, damit sie ordentlich Fett auf alles Gesunde schmeißen können, schmeckt ja dann nach was, nicht ?

    Ein Gag mit „anmachen“…

    Ihr wollt ja auch nicht ohne Ohren flirten ?

    • Das Öl-Säure Verhältnis ist bei allen guten Dressings dieser Machart 1:3. Das klingt zwar erstmal nach viel, ist es aber nicht. Wenn du einen höheren Säuregehalt hast schmeckt es zu sauer und überdeckt den Geschmack des Salates. Auch die Menge Salat-Dressing wie angegeben kommt hin, ausgehend davon dass wir von einer Basis von einem Kopf Eisbergsalat o.Ä. sprechen. Wenn ich eine Basis von einem Römersalat habe nehme ich nichtmal einen ganzen EL Olivenöl. Es kommt auch drauf an was sonst noch dabei ist. Wenn Avocado oder Oliven etwa schon mit drin braucht man auch weniger Öl.
      Nein, das kannst du nicht so absolut sagen. Es hängt davon ab wie viel Fett sich im Verdauungstrakt befindet. Wenn du morgens irgendwelche Pasten auf Fettbasis und Margarine aufs Brot schmierst und Mittags einen Salat ohne Fettzugabe isst dürftest du keine Probleme mit der Resorbtion bekommen. Wenn du aber kein Fett im Darm hast, vielleicht weil du fastest oder es die erste Mahlzeit des Tages ist, dann resorbierst du mit Fettzugabe erheblich mehr Vitamine als ohne. Eine Karotte selbst – um bei dem Beispiel zu bleiben – bringt gerade 0,2g Fett auf 100g Karotte mit, das ist so gut wie nichts und reicht nur für einen sehr geringen Anteil.
      Allgemein ist es aber am wichtigsten die Nahrung gut zu zerkauen, denn je größer die Oberfläche, desto höher die Aufnahme der Inhaltsstoffe.

      Darf ich fragen was du überhaupt gegen Fett einzuwänden hast?

  2. Jetzt habe ich ganz meinen Joke vergessen : Salpetersäure habe ich ja immer am liebsten auf meinem Eisbergsalat.

    Nein, tut mir leid, nicht in meinem Weltbild, da enhält Obst und Gemüse genug von allem (B12 eher nicht).

    Was ich gegen Fett einzuwenden habe : Die Ernährung nach dem 811-Konzept, high carb, low fat.

    • Is nur leider saisonbedingt schwierig zu bekommen. ^^

      „Genug von allem“ ist ein interessantes Konzept. Wenn es ums Überleben geht, dann funktioniert das mit jeder erdenklichen Kombination aus Lebensmitteln. Da ist der menschliche Körper sehr anpassungsfähig. Wenn es um die „ideale“ Ernährung geht scheiden sich die Geister. Und in Sachen Gesundheit ist sowiso jeder anderer Meinung. Rein wissenschaftlich betrachtet kann man fettlösliche Vitamine nicht zu einem großen Teil resorbieren, wenn kein Fett vorhanden ist. Das ist einfach so. Ob das was man trotzdem resorbiert ausreicht bleibt aber fraglich.

      Dann kontere ich mit der ketogenen Diät: High fat, adequate protein, low carb. Jetzt haben wir zwei Ernährungsformen im Raum stehen, wissen aber immernoch nicht was gegen Fett spricht. ;-)

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