Rezept: Salat mit Tofustreifen (Fastensalat)

Intermittierendes Fasten war für mich Anfangs schwierig, aber nach zwei Wochen hat man sich ganz gut dran gewöhnt und versteht den Appetit als solchen zu erkennen und eben nicht als Hunger. Trotzdem ist man bei Zeiten natürlich auch hungrig. Dazu darf man ja die 500kcal aufnehmen. Und wer wäre ich, wenn ich daraus keine überaus schmackhafte Mahlzeit machen würde? Eben, ich wäre nicht der Wizzard.

Fastensalat 1
Hier noch ohne Tofu; der hat nicht mehr drauf gepasst, so viel ist das.

Zutaten (1 Portion):

  • 1 Kopf Römersalat
  • 3 Tomaten
  • ½ Salatgurke
  • 1 Stange Frühlingszwiebel
  • 100g Champignons, vorzugsweise braune
  • ½ Pflanzschälchen Kresse
  • 100g Tofu
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 1 TL Rapsöl

Zubereitung:

  1. Tofu marinieren.
    Den Tofu in 1,5 – 2cm dicke Scheiben schneiden in eine verschließbare Büchse geben, die Sojasauce dazugeben und alles dicht verschlossen vorsichtig schütteln. Beiseite stellen und das Rapsöl in einer Pfanne auf maximaler Stufe erhitzen.
  2. Gemüse vorbereiten und schneiden.
    Den Römersalat zerkleinern, waschen und gründlich schleudern. Tomaten achteln, Salatgurke vierteln und dann in kleine Dreiecke schneiden. Die Frühlingszwiebel in sehr Feine Ringe schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
    Alles an Gemüse samt Kresse in eine große Schale geben.
  3. Salat anmachen.
    Olivenöl und Balsamico verrühren und über den Salat geben. Mit gespreizten Fingern mehrfach den Salat leicht im Dressing drehen und wenden.
  4. Tofu anbraten.
    Den Tofu einige Minuten lang in der Pfanne anbraten bis er auf beiden Seiten leicht knusprig ist.
    Ein wenig abkühlen lassen, aber noch warm auf den angerichteten Salat geben. Am besten schmeckt der Salat, wenn der Tofu noch lauwarm ist.

Brennwert für den gesamten Salat auf Basis meiner Zutaten (der Wert kann variieren, je nach dem, welche Hersteller ihr bevorzugt und was genau eure Naturprodukte wiegen): ca. 2044 KJ (488 kcal).

Tipps:

  • Eignet sich auch super als Zwischenmahlzeit oder als Vorspeise. In dem Fall sind es 6-8 Portionen.
  • Bei der Kresse nicht lang Fackeln, einfach die Pflanzschale (wie man sie im Supermarkt bekommt) hochkant auf das Brett stellen und die Kresse mit dem Kochmesser runter schneiden.
  • Man kann auch anderes Dressing verwenden oder noch Kräuter hinzu geben, ich habe aber festgestellt, dass der Tofugeschmack dann etwas leidet. Ein recht neutrales Dressing, wie hier gezeigt, finde ich dafür am besten geeignet. Außerdem harmoniert Aceto Balsamico gut mit Tofu.
  • Champignons und Tofu bringen Eiweiß in den Salat, was sättigender ist als Fett oder Kohlenhydrate. Eine ganz nette Ergänzung.
  • Der Tofu dürfte beim Marinieren die Sojasauce etwas oder ganz (je nach Qualität des Tofus) aufsaugen. Das ist im Grunde schon genug. Mehr braucht es nicht um Tofu lecker zu machen.
  • Bitte auf regionale, reife Tomaten achten. Überregionale werden nicht ganz reif geerntet und bekommen beim Nachreifen nicht wirklich einen guten Geschmack.
  • Braune Champignons haben einen wesentlich intensiveren Geschmack als die Weißen, daher mag ich sie, besonders im Salat, viel lieber als die Weißen.
  • 488 kcal klingt zwar viel, wenn man den ganzen Tag nur 500-600 kcal (je nach Geschlecht) maximal aufnehmen darf, aber das ist auch ein riesiger Salat. Ich habe festgestellt, dass er mich ganz ohne Probleme über den ganzen Tag bringt, sodass ich sogar noch etwa 100 kcal als Polster übrig habe. Ich esse ihn am frühen Abend und den Rest des Tages über nichts, oder höchstens die andere Hälfte der Salatgurke so wie sie ist.
Fastensalat 2
Dieser riesige Salat reicht auch locker für acht Vorspeisen oder Zwischenmahlzeiten.
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5 Gedanken zu “Rezept: Salat mit Tofustreifen (Fastensalat)

      • Naja, ohne Öl und Tofu mit der vierfachen Menge der restlichen Zutaten kommt man wahrscheinlich etwa auf die gleiche Energiemenge. Vermutlich nicht einmal das.

        Was versprichst du dir nochmal von dieser Fastensache? Hab ich vielleicht überlesen.

      • Dafür fehlt dann das Fett, das es ermöglicht fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Der Tofu, mit seinem hohem Eiweißgehalt ist stark sättigend. Ich sehe in beidem also keine verschwendeten Kalorien, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
        Die vierfache Menge der restlichen Zutaten wäre aber auf jeden Fall mehr, als ich jemals essen könnte, von daher kann ich mir leisten den Rest mit Geschmacksträgern aufzufüllen.

        Schau mal hier und hier.
        Bis heute habeich damit über 7%-Pkt. Körperfett abbeuen können, ohne dass dabei Muskeln oder Wasser abgebaut worden wären. Das allein macht intermittierendes Fasten schon einzigartig, aber wenn man den wissenschaftlichen Hinweisen und Tendenzen glauben darf, dann senkt man damit auch sein biologisches Alter und reduziert das Risiko für Diabetes mellitus, Herzkreislauferkrangungen und Alzheimer. Ob das stimmt werden wir vielleicht nie eindeutig herausfinden, aber es gibt Hinweise darauf. Daneben gibt es noch Fauja Singh, einen Marathonläufer, der 1911 geboren ist und noch immer läuft. Er ernährt sich sehr kalorienarm (täglich) und meidet kalorienhaltiges Essen, darauf führt er seinen Erfolg zurück. Wenn das stimmt ist intermittierendes Fasten die Alternative dazu, bei der man trotzdem alles essen kann, was man möchte.
        Aber das ist alles unwichtig, solange ich Spaß daran habe alle zwei Tage zu fasten und den habe ich auf jeden Fall. Zwar liebe ich es zu essen, aber dafür war ich auch immer übergewichtig. Früher viel, nachdem ich vegan wurde weniger. Aber eben mit einem hohen Körperfettgehalt. Und es ist schon irgendwie witzig zu sehen, wie der weiter sinkt, selbst wenn ich einen Tag mal sehr viel gegessen hab. :D

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