Rezept: Deutsche Tomatensuppe

Leider gab es im Mittelalter noch keine Tomaten in Europa, aber man kann eine Tomatensuppe durchaus so würzen, dass sie einen Geschmack, typisch für das Mittelalter erhält. Das habe ich versucht zu tun. Und es ist sehr gut gelungen, wenn ich das so sagen darf. Man kann einfach nicht aufhören sie zu essen.

Zutaten (5-8 Portionen):

  • 2 kg passierte Tomaten
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Tomatenmark
  • 1 TL Bohnenkraut
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Basilikum
  • 1 TL Majoran
  • 2 TL Poudre Duce
  • 1 TL Poudre Forte
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Sojasahne
  • 1 TL Mehl
  • 2 EL Margarine
  • ½ TL Rauchsalz
  • 175 g Reis

Zubereitung:

  1. Vorbereitungen.
    Das Gemüse putzen, schälen und klein schneiden. Die Form spielt keine Rolle, nur die Oberfläche muss groß sein, daher relativ fein schneiden, ohne dass es durch ein Sieb fällt. Knoblauchzehen pellen und einmal mit dem Messer zerdrücken. Petersilie fein wiegen und beiseite stellen.
    Tomaten und Brühe separat bereit stellen. Die Brühe mit Bohnenkraut, Rosmarin, Basilikum, Majoran, Poudre Douce und Forte versetzen und zerdrückte Knoblauchzehen zugeben.
    Sojasahne mit einem TL Mehl anrühren.
  2. Gemüse schmoren.
    Margarine in einem großen Topf schmelzen. Suppengrün ohne Petersilie und Zwiebeln darin schmoren bis es eine deutlich braune, jedoch nicht schwarze, Färbung nimmt. Tomatenmark hinzufügen, kurz mit schmoren lassen.
  3. Suppe kochen.
    Die passierten Tomaten zugeben und aufkochen lassen. Mit Brühe auffüllen und nicht abgedeckt ca. eine Stunde köcheln lassen. Immer wieder umrühren, damit nichts am Boden anhängt. Währenddessen:
  4. Reis kochen.
    175 g Reis sind ein Cup, demnach zwei Cup Wasser (450 ml) mit einem TL Salz zum Kochen bringen. Reis hinzufügen, aufkochen lassen und Hitze stark reduzieren. Mit Deckel ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Der Reis sollte nicht ganz weich sein, da er in der Suppe später nachgart. Als ggf. vorher abgießen und bei niedrigster Temperatur kurz offen im Topf rühren.
  5. Suppe sieben und verfeinern
    Die Suppe durch ein Sieb streichen und sämtliche Reste aufheben.
    Die Sojasahne und den Reis einrühren und einmal kurz aufkochen lassen und sofort vom Feuer nehmen.
    Die Suppe abkühlen lassen und mit Knoblauchbrot servieren.

Tipps:

  • Beim Sieben immer im Sieb rühren und das ganze in drei, vier Durchgängen machen, sonst wird das Sieb zu voll. Zwischen den Durchgängen immer kurz abspülen, damit es nicht verstopft.
  • Die Reste, die man aussiebt kann man hervorragend zu Nudeln, oder einfach so essen. Schmeckt ausgezeichnet. Lediglich die zerdrückten Knoblauchzehen möchte man ggf. entfernen.
  • Das Mehl kann man auch weg lassen.
  • Dazu passt gut Knoblauchbrot, etwa mein Spinat-Knoblauchbrot oder einfach nur krosses Weißbrot bzw. Brötchen.
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