Rezept: Mittelalterliche Apfelküchlein

Hierbei handelt es sich im Grunde um Apfelmuffins, was dann nicht mehr so ganz mittelalterlich ist, but who cares, right? Die Apfelstücke werden bei der Teigherstellung immer kleiner um dann im Ofen förmlich zu zerschmelzen. Dabei geben sie ihr Aroma ab und machen den Teig feuchter. Die Kruste ist körnig und hat mehr Biss, was toll in Kombination mit dem weichen Muffin steht.

medieval_applecake_1

Zutaten (12 Stück):

Für den Teig:

  • 120g Margarine
  • 200g Zucker
  • 1 TL Poudre Forte
  • 2 Ei-Alternative
  • Mark einer Vanilleschote
  • 250g Mehl, Typ 505
  • 3 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 240ml Sojajoghurt, natur
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 Äpfel

Für die Kruste:

  • 130g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Margarine
  • 75g Walnüsse, fein gehackt

Zubereitung:

  1. Vorbereitungen.
    Ich empfehle die Verwendung einer entsprechenden Rührmaschine, weil es erheblich einfacher und schneller geht. Es ist aber durchaus möglich stattdessen einen Schneebesen zu verwenden.
    Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1cm Kantenlänge) schneiden.Sojajoghurt gut mit dem Zitronensaft verrühren.
  2. Margarinemischung rühren.
    Im Rührgerät Margarine und Zucker verrühren bis eine cremige Masse entsteht. Ei-Alternative und das Mark der Vanilleschote zugeben, weiter rühren lassen.
  3. Teig rühren.
    In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Poudre Forte und Salz mit einem Schneebesen verrühren.
    Nach und nach abwechselnd die Mehlmischung und den gesäuerten Joghurt ins Rührgerät geben. Nicht zu viel auf einmal hineingeben und immer warten bis alles verrührt ist, bevor die nächste Ladung kommt.
    Wenn Joghurt, Mehl und Margarinemischung zu einem glatten Teig verrührt sind die Apfelstücke hinzufügen und etwa eine halbe Minute auf höchster Stufe rühren lassen.
    Der Teig soll zähflüssig sein. Im Zweifelsfall noch etwas mehr Mehl hinzugeben, je nachdem wie feucht euer Mehl ist kann mehr oder weniger als angegeben benötigt werden.
  4. Kruste (Topping) herstellen.
    Margarine so lange rühren bis sie glatt ist. Mit braunem Zucker und Walnüssen vermengen.
  5. Teig in die Muffinform geben und »toppen«.
    Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Muffinform gut mit Margarine ausstreichen.
    Den Teig in der Form verteilen. Alle Förmchen fast randvoll füllen.
    Auf jedem Muffin nun etwas von der Kruste verteilen und möglichst alles vom Teig bedecken.
  6. Backen.
    Die Muffins 30-45 Minuten backen. Anschließend komplett auskühlen lassen und erst dann mit einem Messer aus der Form hebeln.

Tipps:

  • Es ist wichtig besonders hochwertige Äpfel zu verwenden, idealerweise solche, die gerade Saison haben. Am besten mal schauen ob es in eurer Region noch Apfelbauern gibt. Den Crap aus dem Supermarkt könnt ihr vergessen, schmeckt nach gar nichts.
    In Norddeutschland käme etwa »Boomgarden« in Frage, wo man auch bestellen kann.
  • Es bleibt ggf. ein wenig Teig übrig, den kann man sogar so naschen, weil er vegan ist, also keine Gefahr von Eiern oder sonem Kram ausgeht. :P
  • Ich hatte keine Walnüsse da, wie man auf dem Bild sieht. Wenn es euch ähnlich geht, macht nicht denselben Fehler wie ich. Pinienkerne, Mandeln und andere Nüsse sind auch geeignet.
  • Ein wenig dunkles Kakaopulver macht sich auch ganz gut im Teig.
  • Diese Apfelküchlein sind perfekt für kalte Winterabende um mit einem Tee vor dem Kamin zu entspannen… Wenn ihr so glücklich seid einen Kamin zu besitzen.
  • Also, wie wäre es zum Nikolaustag mit einem selbstgebackenem Apfelküchlein, anstelle von gekaufter Schokolade und was sonst noch so in den Schuhen eurer Liebsten landet?
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s