Zusammenstellung: Frühstück im mittelalterlichem Norden

Die hier zusammengetragenen veganen Alternativen sind ungefähre Entsprechungen von dem, was vermutlich ein mittelalterliches Frühstück im hohen Norden ausmachte. Kalt und harsch wie es in Skandinavien sein kann muss das Frühstück dagegen halten können. Es ist daher vollgepackt mit schnell verfügbaren Kalorien (Kohlenhydraten) und solchen, die lange sättigen (Proteine) um auch auf einen längeren Aufenthalt in der Kälte erträglich zu machen. Außerdem ist die Auswahl an Speisen sehr abwechslungsreich. So finden sich getrocknete Beeren und Honig bzw. Ahornsirup und Marmelade für Süße, aber auch Seitanwurst und salziges Rührei. Zusammen mit einem dampfend heißem Becher Minztee ergänzt es sich hervorragend und schafft ein neues Geschmackserlebnis nach jedem Bissen.

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Zutaten (1 großes Frühstück):

  • 1 großes Brötchen od. 2 Scheiben Weißbrot
  • 2 Haferkekse
  • 1 Stück Seitanaufschnitt
  • 100g Tofurührei
  • ½ Hand voll getrockneter Beeren (Cranberries, Kirschen, Rosinen, Blaubeeren, etc.)
  • Etwas Honig bzw. Ahornsaft
  • Etwas Marmelade (vorzugsweise aus Beeren, wie z.B. Johannisbeeren)
  • Oder Pflaumenmus
  • n.B. Margarine
  • Pfefferminztee

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Tipps:

  • Zum Anrichten eignet sich gut ein rundes Brett (wie im Bild zu sehen). Dort lässt sich alles gut verteilen.
  • Das Brötchen kann zweimach durchgeschnitten werden, auf die Weise erhält man drei Scheiben, statt nur zwei Hälften. ;-)
  • Der Rührtofu oder die Wurst darf gerne etwas salziger sein als gewohnt, das ergänzt sich ganz gut. Dafür kann man auch Sojasauce verwenden, wenn es kein Salz sein soll.
  • Honig bzw. Ahornsaft und Beeren können direkt gemischt werden, wodurch eine behelfsmäßige Marmelade entsteht.
  • Wenn ihr die Brötchen frisch backt könnt ihr das Wasser aus der Schale im Ofen direkt für den Tee verwenden.
  • Weißbrot sollte leicht getoastet werden.
  • Dieses Frühstück hat natürlich unverschämt viele Kalorien. Zum Abnehmen ist das nichts, aber wer im Winter draußen arbeiten muss, wird die vielen Kalorien zu schätzen wissen. Aufschnitt und Nicht-Rührei machen darüber hinaus lange Zeit satt, da sie viel Eiweiß liefern.
  • Der Rührtofu lässt sich mit Porree statt Zwiebeln am Abend komplett vorbereiten, sodass er am Morgen direkt in die Pfanne gehen kann. Gleiches gilt für den Brötchenteig, der sollte dann aber eher in den Ofen, damit alles zur rechten Zeit fertig ist.
  • Die Haferkekse lassen sich problemlos vorbereiten. In einer Plastiktüte gelagert können sie dann am fraglichen Morgen direkt gereicht oder noch leicht angetoastet werden.
  • Alternativ zum Minztee kann man auch zu einem herben Schwarztee wie etwa Assam, der ist historisch zwar nicht korrekt, schmeckt aber auch gut hierzu und bringt das Koffein mit, das manch einer am frühen Morgen braucht. ;)
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