Pasta Julienne

Simplicity itself. Oder auch nicht, wenn man keinen Julienneschneider hat. Auf jeden Fall geschmacklich total genial sind diese Pasta mit Juliennegemüse. Leicht süß und doch herzhaft fein. Besonders geeignet für laue Sommerabende oder wärmere Frühlingstage und auch schnell genug gemacht.

Julienne-Nudeln

Zutaten (2 Portionen):

  • 200g Pasta (Tagliatelle sind hier eine gute Wahl)
  • 4 Möhren
  • 1 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Hand Cherry-Tomaten
  • Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum, getrocknet
  • Olivenöl
  • Margarine

Zubereitung:

  1. Nudeln kochen und Gemüse vorbereiten.
    Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
    Gemüse putzen bzw. schälen und in feine Streifen (Julienne) schneiden. Die Tomaten in Scheiben schneiden und ggf. abtropfen lassen.
  2. Gemüse garen.
    Einen ordentlichen Klotz Butter mit etwas Olivenöl in der Pfanne auf ¼ bis maximal knapp unter ½ Hitze erhitzen. Alles an Gemüse (nicht die Tomaten, weil die sind ja kein Gemüse ;) ) dazu geben und abgedeckt etwa 10 Minuten auf dieser niedrigen Temperatur garen.
    Sobald die Nudeln fertig sind abgießen und mit einem Spritzer Olivenöl zurück in den heißen Topf geben und (offen) auf die noch warme (aber abgeschaltete) Herdplatte stellen.
  3. Alles zusammen braten.
    Nun die Herdplatte voll aufdrehen, etwas Zucker in der Pfanne karamellisieren und die Nudeln zugeben. Herdplatte ganz abstellen (Schritt 3 dauert bis hierher keine fünf Minuten) und die Tomaten unterheben. Mit S&P, sowie Basillikum abschmecken.

Tipps:

  • Julienne schneidet man am einfachsten mit einem entsprechendem Sparschäler. So einen gibt es für ca. 8€ im Handel, z.B. von Lurch.
    Wer es auf »ehrliche« Weise machen will muss das Gemüse in scheiben und dann in Streifen schneiden. Bei Zwiebeln macht man es immer mit dem Messer: halbieren und dann längs zur Wurzel (die man vorher natürlich entfernt) schneiden. (Parallel zur Wurzel würde halbe Ringe ergeben.)
  • Auf die beschriebene Art wird Gemüse weich, zart und süß. Es ist eine geniale Zubereitungsmethode. Sie kommt aus der Italienischen Küche und man bezeichnet eine solche Gemüsepfanne als »Soffritto«, wobei da nur Sellerie, Zwiebeln und Karotten zum Einsatz kommen, die fein geschnitten wurden. Das Soffritto ist kein Gericht, sondern eine Zutat.
  • Die Nudeln kommen mit Öl in den heißen Topf und dann auf die Platte damit sie weder verkleben, noch abkühlen. Außerdem verdunstet auf die Weise etwaiges Restwasser.
  • Es eignet sich auch anderes Gemüse wie Paprika, Sellerie (Staude oder Knolle), etc.
Advertisements

2 Gedanken zu “Pasta Julienne

  1. Mathias,
    was soll ich sagen? Es hat voll lecker geschmeckt! Wie Du schon selbst geschrieben hast, es lässt sich locker noch anderes Gemüse dazu schnippeln.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s