Rezept: Kartoffel-Annanas-Curry

Süßlich-herzahaft und angenehm erfrischend an einem heißen Sommertag, dabei kein bisschen scharf. Also ideal auch für alle Schmerzempfindlichen Curryliebhaber. Die Kartoffeln bilden dabei auch den Gegenpol zur Süße der Ananas. Das Rezept wurde inspiriert durch Hot-as-Hells Rezept auf Chefkoch.de und ist Teil meines Versuches den Verbrauch an Sojaprodukten wie Tofu oder Sojamehlprodukte in meiner Ernährung stark zu reduzieren.

Kartoffel ananas curry

Zutaten (2-3 Personen):

  • 3-4 große Kartoffeln
  • 1 Dose Ananas, Scheiben (→ Tipps)
  • ca. 250ml Soja Cuisine (ggf. aus Hafer- oder Reismilch)
  • ca. 2 EL Mehl, Weizen-
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1EL Honig-Alternative (beliebige) oder Bio-Honig
  • 3TL Currypulver
  • 1TL Currypaste, mild
  • 1TL Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Vorbereitungen Kartoffeln schälen und in grobe Würfel (2-3cm Kantenlänge) würfeln. Den Wok stark aufheizen. Soja Cuisine mit Gemürebrühe und Currypulver verrühren. Nun etwas Mehl sieben und in die (kalte) Soja-Cuisine einrühren bis keine Klümpchen mehr drin sind. Frühlingszwiebeln fein schneiden und dabei das Grün beiseite legen. Ananas abgießen (Wasser auffangen) und in Stücke schneiden.
  2. Kartoffeln anbraten Hitzebeständiges( → Tipps) Öl in den Wok geben und die Kartofeln ca. 5 Minuten anbraten. Sobald sie etwas Farbe bekommen. Honig-Alternative und rein geben, kurz andünsten. Currypaste hineingeben und ebenfalls einige Sekunden andünsten.
  3. Curry aufkochen Soja-Cuisine Mischung aufgießen und etwas vorwürzen. Leise köcheln lassen und die Kartoffeln prüfen. Sie sollten nicht zu weich werden. Das Grün der Frühlingszwiebeln zugeben und unterrühren. Sobald die Kartoffeln bissfest sind mit S&P und Ananassaft abschmecken und servieren.

Tipps:

  • Ananas in Stücken wird i.d.R. Mehr gezuckert und es sind oft billige Reststücke. Die Qualität ist dabei manchmal miserabel, daher sind Dosenananas in Scheiben besser geeignet.
  • Immer wenn man mit dem Wok arbeitet braucht man ein sehr hitzebeständiges Öl wie etwa Erdnussöl. Rapsöl hat einen Rauchpunkt von ca. 180°C. Das reicht oft nicht. Es denaturiert und entwickelt Giftstoffe.
  • Man kann auch Gemüse wie Paprika (ganz zum Schluss) oder Zwiebeln (kurz vor dem Honig) zugeben und ein leckeres Gemüsecurry daraus machen.
  • Natürlich ist es kein Problem die Cuisine durch Kokosmilch zu ersetzen, dann braucht man kein Mehl und es schmeckt klassischer. Es wird dadurch aber auch Kalorienreicher und kostspieliger.
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