Rezept: Griechischer Bauernsalat

Meine Eltern haben die Geschichte so oft erzählt, dass ich sie fast auswendig kann: Sie sitzen gemütlich draußen vor einem kleinen Lokal in Griechenland, gleich an einer Küstenstraße, unten rauscht das Meer. Es ist ruhig nur das Wasser, welches sich immerzu über den Sand erstreckt und zurück zieht unterbricht die Stille. Der Kellner serviert die Vorspeise: griechischer Bauernsalat nach Art des Hauses. Eine große Holzschüssel voll. Dazu ein Korb Brot, so frisch, dass es dampft. Nur Teller, die bringt er nicht. Es wird aus einer Schale gegessen. Eine Nacktschneke kriecht gemütlich über eine Gurkenscheibe. Mein Vater nimmt sie raus und fängt an zu essen.

Zutaten (4 Portionen):

  • 5 Rispentomaten
  • 1 Zwiebel, rot
  • 1 Salatgurke
  • 1 Paprika, grün
  • Oliven, grün und schwarz
  • eingelegte Pepperoni
  • Meersalz
  • Oregano, getrocknet
  • Natives Olivenöl extra vergine

Zubereitung:

  1. Gemüse schneiden.
    Strunk von den Tomaten entfernen und in mundgerechte, größere Stücke schneiden. Die Zwiebel abziehen und in feine Scheiben hobeln. Die Salatgurke beliebig schälen (oder auch nicht) und in mitteldicke Scheiben schneiden. Paprika halbieren und Kerngehäuse entfernen, dann in mittlere Stücke schneiden.
  2. Gemüse anmachen.
    Das gesamte Gemüse leicht salzen. Oregano und Olivenöl großzügig darüber gießen und mit den Händen vorsichtig unterheben.
  3. Anrichten.
    Gemüse auf einem Teller optisch ansprechend verteilen. Oliven darauf und an den Seiten verteilen und eine Pepperoni an den Rand legen.
    Noch etwas mit Olivenöl begießen und servieren.

Tipps:

  • Bemerkenswert ist, dass der griechische Bauernsalat ganz ohne gemeinen Salat wie Eisberg- oder Römer- auskommt. Man kann davon natürlich ein betten unten drunter setzen, wenn man das ganze verkauft (wie es in griechischen Restaurants häufig geschieht), aber er gehört nicht dazu.
  • Wenn ihr in der Lage seid welche aufzutreiben benutzt auf jeden Fall Kalamata Oliven. Das sind grieschische Oliven mit einer lilanen Färbung. Sie sind in Griechenland die klassische Zutat für diesen Salat.
  • Natürlich würde der konventionelle Grieche noch eine dicke Scheibe Fetakäse oben drauf setzen. Ich tu stattdessen mehr grüne Oliven darauf, die schmecken ähnlich und sind gesünder. Und natürlich vegan.
  • Der Salat ist beliebig erweiter- und variierbar. Ich zum Beispiel mag keine grüne Paprika, also nehme ich rote oder Grüne und der Salat wird dadurch auch nicht schlechter, höchstens farbenfroher.
  • Dabei sollte man es jedoch nicht übertreiben. In manchen Gegenden dieser Erde geschieht genau das nämlich recht häufig. So enthält der griechische Salat zum Teil Kürbis, Kartoffelsalat und andere skurrile Zutaten.
  • Wenn man einen scharfen Küchenhobel besitzt kann man alles damit machen, wenn es mal wirklich schnell gehen soll.
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