Rezept: Spinat Quinoa Tortellini

Lust auf Tortellini? Dann ist euch aufgefallen, dass die immer mit Ricotta sind? Kenne ich. (Und ja, die super teuren, veganen von DM kenne ich auch…) Also warum eigentlich nicht einfach selber machen? Das ist ganz einfach und macht Spaß. Nein, ehrlich jetzt, das macht wirklich Spaß. Auch wenn man sich ein bisschen so vorkommt wie in einem Origami-Kurs…

Zutaten (6 Portionen):

Füllung:

  • 50g Quinoa (vorzugsweise weiß)
  • 120ml Brühe (kräftige)
  • 450g Spinat (TK aufgetaut oder fein geschnitten)
  • 3 EL Hefeflocken

Pastateig (x3):

  • 60g Mehl
  • 60g Grießmehl
  • ¼ TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 80ml Wasser

Sauce:

  • 50ml Brühe
  • 3 EL Margarine
  • 2 EL Olivenöl
  • 5 Blätter Salbei (ersatzweise 3 TL getrockneter)
  • Mehl

Zubereitung:

  1. Füllung vorbereiten.
    Quinoa in Brühe etwa 15 Minuten köcheln und dann beiseite stellen.
    Spinat fein schneiden, bei TK überschüssiges Wasser ausdrücken.
    Spinat, Quinoa und Hefeflocken gut vermengen.
  2. Teig kneten.
    Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einer Gabel glatt rühren. Auf eine bemehlte Fläche geben und mit Mehlzugabe etwas ziehen bis er weich aber nicht klebrig ist.
  3. Teig ausrollen und schneiden.
    Den Teig mehrfach auf bemehlter Fläche ausrollen und dabei immer wieder wenden. Darauf achten, dass der Teig von beiden Seiten bemehlt ist. Dafür eignet sich eine Pasta-Maschine, aber ein Nudelholz geht auch.
    Danach die Kanten mit einem Teigschneider (mit zick-zack-Muster) rechteckig schneiden und übrigen Teig luftdicht verpacken. Mit dem Teigschneider gleichmäßige Quadrate (etwa 3-4cm Kantenlänge) schneiden.
  4. Tortellini formen.
    1
    Hier nochmal der Versuch euch das Falten anhand eines Stücks Papier näher zu bringen.

    Einen Teelöffel Füllung auf jedes Quadrat legen und falten. Dazu eine Ecke auf die andere falten (es entsteht ein Dreieck) und mit beiden Fingern die beiden offenen Seiten andrücken. Dann die beiden Ecken an der geschlossenen Kante nehmen und aneinander legen, fest drücken und hinstellen.

  5. Schritt 2-4 wiederholen, bis die Füllung aufgebraucht ist.
    Teigreste können zum neuen Teig dazu geknetet werden.
  6. Nudeln Kochen.
    Eine unbeschichtete Pfanne erhitzen, mit Brühe aufgießen, Margarine und Öl darin schmelzen.
    Tortellini in sprudelndes Salzwasser geben und mit einer Schaumkelle abheben sobald sie an die Oberfläche kommen. Dann sofort in die Pfanne geben.
  7. Pasta im Saucenansatz schwenken.
    Salbei (in den Händen zerrieben) hinzu geben. Das Ganze mit etwas Nudelwasser aufgießen bis die gewünschte Menge entsteht. Tortellini (ohne Saucenansatz) in eine Schale geben.
  8. Sauce binden.
    Mehl durch ein Sieb in die Pfanne geben und dabei ständig mit dem Schneebesen einrühren. Sobald die Sauce bindet vom Feuer nehmen und über die Tortellini geben. Direkt servieren.

Tipps:

  • Den Teig macht ihr drei mal, weil er sonst zu trocken wird.
  • Kocht ihr für zwei Personen teilt ihr das Rezept durch 3 und nehmt nur einmal den Teig. Eine Portion Teig reicht für zwei Personen völlig.
  • Quinoa ist fertig, wenn alle Samen ihre kleinen weißen »Schwänzchen« zeigen. Sie sehen dann ein bisschen aus wie Sp… Egal. =D
  • Der Teig ist dünn genug wenn er flattern kann. Dazu einfach Gesicht in spitzem Winkel zum Tisch halten und vorsichtig gegen den Teig pusten. Wenn er flattert, dann ist er soweit.
  • Ihr könnt die Spitze auch noch umklappen, falls euch die Tortellini zu groß geraten…
  • …aaaaber ihr macht natürlich alles besser als ich und schneidet die Quadrate viel kleiner und habt auch einen Zick-Zack-Teigschneider griffbereit. ;-)
  • Die Sauce ist total simpel, aber super lecker. Natürlich könnt ihr auch eine Tomatensaucce oder ganz was anderes nehmen. Aber ich habe mich dafür entschieden, weil dabei der Geschmack der Tortellini am ehesten durch kommt.
  • Zur Not könnt ihr auch 120g Weizenmehl nehmen, schmeckt aber ganz anders.
  • Das Olivenöl gibt die richtige Textur und macht den Teig weich und geschmeidig, nicht weg lassen.
  • Die Tortellini braten in der Pfanne nicht richtig, dazu ist zu viel Brühe dabei. Aber dadurch nimmt die Pasta noch mehr Geschmack von der Brühe und dem Salbei auf.
  • Wenn ihr zu der merkwürdigen Art Mensch gehört, die kein Spinat mag (wie könnt ihr nur!?), könnt ihr auch fein geraspelte Karotten oder etwas anderes was euch in den Sinn kommt als Füllung nehmen.
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